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Journal / Herkunft

Ein Haus in Küsnacht

Wie ein Esszimmer aus dem Jahr 1965 zu uns kam – und warum wir bei Wohnungsauflösungen zuerst zuhören.

10. Juli 2026
Team weitergeliebt

Platzhalterfoto: Tangerineduel, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Die Anfrage kam per E-Mail, mit drei unscharfen Fotos. Eine Familie löste das Haus ihrer Eltern auf, die es 1964 gebaut und seither kaum verändert hatten. Im Esszimmer: ein G-Plan-Tisch mit vier Stühlen, gekauft bei einem Zürcher Möbelhaus, Quittung im Schubladenstock.

Zuerst zuhören

Bei Auflösungen geht es selten nur um Möbel. Wir nehmen uns Zeit, lassen uns erzählen, was wo stand und was den Menschen wichtig war. Erst dann machen wir ein Angebot – für alles, was wir weitergeben können. Den Rest vermitteln wir an Brockenhäuser und Handwerker.

Was danach passiert

Der Tisch wurde geschliffen und geölt, die Stühle bekamen neue Polster aus Schweizer Wolle. Die Quittung legen wir dem neuen Besitzer bei.